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Studien & wissenschaftliche Hintergründe
Biomarkerbasierte Krebsfrüherkennung soll Hinweise auf mögliche Erkrankungen erkennen, bevor eindeutige Beschwerden entstehen. Hier ordnen wir die zwei Untersuchungen ein, auf die wir uns bei SCANcer beziehen.
Im Mittelpunkt stehen drei Fragen:
- Wie zuverlässig erkannte das untersuchte Verfahren auffällige und unauffällige Befunde?
- Wie häufig bestätigte sich ein auffälliges Ergebnis in der anschließenden Abklärung?
- Was lässt sich daraus für den HanseMerkur Krebs-Scan ableiten?
Die Studien liefern wichtige Anhaltspunkte zur Leistungsfähigkeit des mehrstufigen Ansatzes aus Bluttest und Bildgebung. Entscheidend ist ein realistisches Verständnis von Nutzen, Ablauf und Grenzen.

Was zeigt die Interimsanalyse?
Die 2026 veröffentlichte prospektive Interimsanalyse untersuchte den Einsatz des Verfahrens unter klinischen Bedingungen. Mit einem neu vorgeschlagenen Studienscore wurden in dieser Auswertung eine Sensitivität von 82 % und eine Spezifität von 82 % erreicht.
Was bedeuten diese Kennzahlen?
Die Sensitivität beschreibt, wie häufig eine vorhandene Erkrankung im untersuchten Kollektiv erkannt wurde. Die Spezifität zeigt, wie häufig Personen ohne entsprechende Erkrankung korrekt als unauffällig eingeordnet wurden. Beide Werte sind wichtig: Eine hohe Sensitivität hilft, relevante Befunde zu entdecken; eine hohe Spezifität begrenzt unnötige Folgeabklärungen.
Einordnung für Krebs-Scan:
Das Ergebnis stützt das Potenzial biomarkerbasierter Verfahren als ersten Schritt einer strukturierten Früherkennung. Ein auffälliger Bluttest ist dabei keine Krebsdiagnose, sondern führt in die vorgesehene bildgebende Abklärung. Ein unauffälliges Ergebnis ersetzt weiterhin nicht die regulären Früherkennungsangebote.
Studienwerte hängen stets von Teilnehmergruppe, Studiendesign und Auswertungsmethode ab. Die 82-%-Werte sind daher als Ergebnis dieser konkreten Interimsanalyse zu verstehen – nicht als Garantie für jeden einzelnen Test.
Originalstudie ansehen →Was bedeuten diese Kennzahlen?
Die Sensitivität beschreibt, wie häufig eine vorhandene Erkrankung im untersuchten Kollektiv erkannt wurde. Die Spezifität zeigt, wie häufig Personen ohne entsprechende Erkrankung korrekt als unauffällig eingeordnet wurden. Beide Werte sind wichtig: Eine hohe Sensitivität hilft, relevante Befunde zu entdecken; eine hohe Spezifität begrenzt unnötige Folgeabklärungen.
Einordnung für Krebs-Scan:
Das Ergebnis stützt das Potenzial biomarkerbasierter Verfahren als ersten Schritt einer strukturierten Früherkennung. Ein auffälliger Bluttest ist dabei keine Krebsdiagnose, sondern führt in die vorgesehene bildgebende Abklärung. Ein unauffälliges Ergebnis ersetzt weiterhin nicht die regulären Früherkennungsangebote.
Studienwerte hängen stets von Teilnehmergruppe, Studiendesign und Auswertungsmethode ab. Die 82-%-Werte sind daher als Ergebnis dieser konkreten Interimsanalyse zu verstehen – nicht als Garantie für jeden einzelnen Test.

Ergebnisse der PanTum-Detect-Studie mit 5.064 auswertbaren Bluttests
In einer prospektiven, multizentrischen Studie wurden 5.064 auswertbare Bluttests bei symptomfreien Personen zwischen 50 und 70 Jahren untersucht. Bei 151 Personen mit auffälligem PanTum-Detect-Ergebnis lagen anschließend eine bildgebende Untersuchung und eine Bewertung durch ein interdisziplinäres Tumorboard vor. Bei 124 dieser 151 Personen wurde eine bösartige Erkrankung oder eine Hochrisiko-Krebsvorstufe bestätigt.
Daraus ergab sich in dieser abgeklärten Gruppe ein positiver Vorhersagewert von 82,12 %. Der positive Vorhersagewert beantwortet eine praktische Frage: Wie häufig bestätigte sich nach einem auffälligen Testergebnis in der anschließenden Abklärung ein relevanter Befund?
Warum ist das für das Produkt wichtig?
Der Krebs-Scan ist bewusst mehrstufig aufgebaut. Der Bluttest liefert zunächst einen Hinweis. Bei einem auffälligen Ergebnis folgen die im Produkt vorgesehenen bildgebenden Verfahren und die ärztliche Einordnung. Genau dieses Zusammenspiel ist für die Aussagekraft entscheidend.
Der positive Vorhersagewert ist nicht mit Sensitivität oder Spezifität gleichzusetzen. Außerdem beziehen sich die 82,12 % auf die Teilgruppe mit auffälligem Test und vorliegender Folgeabklärung. Die beiden Studien beantworten damit unterschiedliche Fragen und sollten nicht direkt miteinander verrechnet werden.
Originalstudie von Burg et al. ansehen →Daraus ergab sich in dieser abgeklärten Gruppe ein positiver Vorhersagewert von 82,12 %. Der positive Vorhersagewert beantwortet eine praktische Frage: Wie häufig bestätigte sich nach einem auffälligen Testergebnis in der anschließenden Abklärung ein relevanter Befund?
Warum ist das für das Produkt wichtig?
Der Krebs-Scan ist bewusst mehrstufig aufgebaut. Der Bluttest liefert zunächst einen Hinweis. Bei einem auffälligen Ergebnis folgen die im Produkt vorgesehenen bildgebenden Verfahren und die ärztliche Einordnung. Genau dieses Zusammenspiel ist für die Aussagekraft entscheidend.
Der positive Vorhersagewert ist nicht mit Sensitivität oder Spezifität gleichzusetzen. Außerdem beziehen sich die 82,12 % auf die Teilgruppe mit auffälligem Test und vorliegender Folgeabklärung. Die beiden Studien beantworten damit unterschiedliche Fragen und sollten nicht direkt miteinander verrechnet werden.
Originalquellen & Downloads
Die Originalpublikationen sind direkt bei den jeweiligen Studien verlinkt. Dort finden Sie Studiendesign, Teilnehmergruppen, Auswertungsverfahren und die vollständigen Einschränkungen der Autorinnen und Autoren.
Kurzüberblick der verwendeten Kennzahlen:
• 82 % Sensitivität: Anteil erkannter Erkrankungen in der Interimsanalyse.
• 82 % Spezifität: Anteil korrekt unauffällig eingeordneter Personen in der Interimsanalyse.
• 5.064 auswertbare Bluttests: Umfang der PanTum-Detect-Studie.
• 82,12 % positiver Vorhersagewert: Anteil bestätigter relevanter Befunde in der abgeklärten auffälligen Gruppe.
Für Leistungsumfang, Voraussetzungen und Erstattungen des Versicherungsprodukts sind die jeweils aktuellen Tarif- und Vertragsunterlagen der HanseMerkur maßgeblich.
Redaktioneller Stand: August 2026.
Kurzüberblick der verwendeten Kennzahlen:
• 82 % Sensitivität: Anteil erkannter Erkrankungen in der Interimsanalyse.
• 82 % Spezifität: Anteil korrekt unauffällig eingeordneter Personen in der Interimsanalyse.
• 5.064 auswertbare Bluttests: Umfang der PanTum-Detect-Studie.
• 82,12 % positiver Vorhersagewert: Anteil bestätigter relevanter Befunde in der abgeklärten auffälligen Gruppe.
Für Leistungsumfang, Voraussetzungen und Erstattungen des Versicherungsprodukts sind die jeweils aktuellen Tarif- und Vertragsunterlagen der HanseMerkur maßgeblich.
Redaktioneller Stand: August 2026.
Was bedeuten diese Erkenntnisse für Ihre persönliche Situation?
Die Studien zeigen, dass biomarkerbasierte Verfahren relevante Hinweise liefern und eine gezielte weitere Abklärung anstoßen können. Für den HanseMerkur Krebs-Scan bedeutet das einen klaren Ablauf:
1. Jährlicher Bluttest
Der PanTum-Detect-Test sucht nach auffälligen Biomarkersignalen.
2. Gezielte Abklärung
Bei einem auffälligen Ergebnis folgen die vorgesehenen bildgebenden Untersuchungen und die ärztliche Einordnung.
3. Persönliche Entscheidung
Ob dieser zusätzliche Weg zu Ihrer Situation und Ihrem Sicherheitsbedürfnis passt, können Sie mit dem SCANcer Kompass einordnen.
Der Krebs-Scan ergänzt die reguläre Krebsvorsorge, ersetzt sie aber nicht. Er bietet keine hundertprozentige Sicherheit – eröffnet jedoch eine zusätzliche, systematische Möglichkeit, Hinweise früh zu erkennen und abklären zu lassen.
Sie möchten Ihre persönliche Situation einordnen? Nutzen Sie den Kompass. Wenn Sie sich bereits entschieden haben, gelangen Sie direkt zu Produkt, Beitrag und Online-Antrag.
Zum SCANcer Kompass1. Jährlicher Bluttest
Der PanTum-Detect-Test sucht nach auffälligen Biomarkersignalen.
2. Gezielte Abklärung
Bei einem auffälligen Ergebnis folgen die vorgesehenen bildgebenden Untersuchungen und die ärztliche Einordnung.
3. Persönliche Entscheidung
Ob dieser zusätzliche Weg zu Ihrer Situation und Ihrem Sicherheitsbedürfnis passt, können Sie mit dem SCANcer Kompass einordnen.
Der Krebs-Scan ergänzt die reguläre Krebsvorsorge, ersetzt sie aber nicht. Er bietet keine hundertprozentige Sicherheit – eröffnet jedoch eine zusätzliche, systematische Möglichkeit, Hinweise früh zu erkennen und abklären zu lassen.
Sie möchten Ihre persönliche Situation einordnen? Nutzen Sie den Kompass. Wenn Sie sich bereits entschieden haben, gelangen Sie direkt zu Produkt, Beitrag und Online-Antrag.